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15.01.2011



Zeitungsartikel vom 15.01.2011 / GN-Sport

SSG steigt aus Regionalliga ab

Schützenteam muss zweithöchste Klasse im Luftgewehrschießen wieder verlassen

Die ersatzgeschwächten Schüttorfer unterlagen im letzten Wettkampf mit 1:4 gegen SB Freiheit Osterode. Die SSG stellte mit durchschnittlich 19 Jahren das mit Abstand jüngste Team der Liga.

gn Braunschweig. Die Schießsport-Gemeinschaft Samtgemeinde (SSG) Schüttorf steigt wieder von der Regionalliga in die Landesliga ab. In ihrer ersten Saison in der zweithöchsten Liga im Luftgewehrschiessen konnte die junge Mannschaft von Trainer Willi Voet den direkten Abstieg nicht verhindern. Im letzten Wettkampf traf das ersatzgeschwächte Schüttorfer Team auf SB Freiheit Osterode und verlor den Wettkampf mit 1:4 Punkten. Der erste Platz ging an SC Anschütz Lathen.

In der Regionalliga wird im Ligamodus geschossen: Jede Mannschaft geht mit fünf Schützen an den Start. Die Schützen schießen – nach Vorleistung jeweils auf einen Startplatz gesetzt – gegeneinander und holen bei Gewinn jeweils einen Punkt für ihr Team. Bei Gewinn des Wettkampfes werden dem Gewinner zwei Mannschaftspunkte gutgeschrieben. Für Schüttorf schossen am Wochenende Lisa Tüchter (384 Ringe), Stephan Bütergerds (386), Florina Voet (374), Kirsten Sumbeck (371) und JoachimWeber (367). Lediglich Bütergerds war besser als seine Gegnerin (386:379) und holte den einzigen Mannschaftspunkt des Tages. Besonderes Pech hatte Lisa Tüchter an Position eins: Nach den 40 Schuss stand es 384:384 – ein Stechen musste entscheiden. Dabei wird auf Kommando Schuss für Schuss abgegeben. Die ersten beiden Schüsse waren ringgleich (9:9, 10:10), erst im Durchgang unterlag die Schüttorferin mit 9:10. So steigt die SSG Schüttorf nach nur einem Jahr wieder direkt in die Landesliga ab.

Die Leistung der im durchschnitt mit 19 Jahren mit Abstand jüngsten Ligamannschaft reichte noch nicht aus, um den Abstieg zu verhindern. Die Anerkennung für die rein Schüttorfer Mannschaft war allerdings zu spüren, schließlich waren die Gegner zum Teil mit Spitzenschützen aus dem europäischen Ausland besetzt. Als Ziel für die kommende Saison steht der direkte Wiederaufstieg an –mit der gemachten Regionalliga-Erfahrungen im Rücken als zusätzliche Stärkung.