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Sport

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"Schießen ist kein Sport!". Diesen Satz hat wohl so manch ein Sportschütze schon des öfteren ertragen müssen. Doch wer dies behauptet, hat sich noch nie einen Ligawettkampf angesehen. Er weiß nicht, dass wenige die Fähigkeit besitzen, Konzentration, Koordination mit Disziplin in Einklang zu bringen, um den perfekten Schuss abzugeben. Auf vielen Wettkämpfen erreichen Sportschützen ungewollt Adrenalinspitzen, die es in solchen Situationen zu bewältigen gilt.

Neben den spitzensportlichen Leistungen, die von den deutschen Schützen bei Welt- und Europameisterschaften sowie Olympischen Spielen erzielt werden, gilt es natürlich den Körper und den Kopf auf solche Zerreißproben vorzubereiten. Physiotherapeuten und Psychologen sind aus dem Schießsport kaum mehr wegzudenken, denn auf den Topathleten liegt im Wettkampf eine enorme Last, welche sie oft nur mit therapeutischer Hilfe in den Griff bekommen. So sieht man oft, dass Nationaltrainer ein absolviertes Psychologiestudium hinter sich haben und neben intensiven Trainingseinheiten oft das klärende Gespräch suchen.


Für den überwiegenden Teil der rund 1,4 Millionen Verbandsmitglieder, die aus Spaß sowie hohem persönlichen Engagement ihr Hobby "Sportschießen" betreiben, gibt es natürlich auch viele Möglichkeiten im Bereich des Breitensports. Hier ist das Leistungsniveau deutlich entspannter, daher werden oft Erfolgserlebnisse erreicht. Diese machen "Lust auf Schießen".